Wie hängen Zähne und Gesundheit zusammen?
Zähne und Gesundheit stehen in enger Verbindung. Der Mund ist kein abgeschlossener Raum, sondern Teil des gesamten Körpers. Entzündungen, tote Zähne oder unverträgliche Materialien im Mund wirken oft unbemerkt auf Organe, Immunsystem und Stoffwechsel ein. Umgekehrt zeigen sich viele gesundheitliche Störungen früh an den Zähnen. Wer diesen Zusammenhang versteht, erkennt, warum Zahngesundheit weit mehr ist als eine Frage der Mundhygiene.
Welche Auswirkungen haben Zahnprobleme auf den Körper?
Zähne, Gesundheit und Körper sind viel enger miteinander verknüpft, als vielen bewusst ist. In der biologischen Medizin gelten tote Zähne, unverträgliche Materialien im Mund sowie Entzündungen als sogenannte Störfelder. Sie sorgen für einen unterschwelligen Stresszustand und behindern die Selbstregulation. Eine wichtige Rolle spielen dabei stille Entzündungen, die lange unbemerkt bleiben und sich erst über allgemeine Beschwerden bemerkbar machen.
Auswirkung von Zähnen auf Herz und Gefäße
Das Zusammenspiel von Zähnen sowie der Gesundheit von Organen zeigt sich besonders deutlich beim Herz-Kreislauf-System. Chronische Entzündungsherde im Mund, etwa durch Parodontitis oder belastete Zahnareale, können Entzündungsstoffe in den Blutkreislauf freisetzen. Diese wirken auf Gefäßwände ein und fördern systemische Entzündungsprozesse. Studien weisen darauf hin, dass Menschen mit ausgeprägten chronischen Entzündungen im Mund ein etwa 1,5- bis 2-fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.
Zähne und Gesundheit: Zusammenhang mit Stoffwechsel sowie Immunsystem
Auch Stoffwechsel und Immunsystem reagieren sensibel auf entzündliche Prozesse im Mundraum. Besonders eindrucksvoll sieht man das bei Diabetes. Entzündungen im Kiefer können die Blutzuckereinstellung erschweren, während erhöhte Blutzuckerwerte wiederum die Entstehung und den Verlauf von Parodontitis begünstigen. Der Körper befindet sich dadurch in einem dauerhaften Entzündungszustand, der das Immunsystem zusätzlich fordert und die Regenerationsfähigkeit beeinträchtigt. In der ganzheitlichen Diagnostik wird deshalb geprüft, ob Zahnherde oder belastende Materialien die Fähigkeit des Körpers, sich zu stabilisieren und zu entlasten, einschränken.
Schlechte Zähne und Atemwegserkrankungen
Auch die Atemwege können von einer schlechten Mundgesundheit betroffen sein. Bakterien aus entzündeten Zahnfleischtaschen oder belasteten Zahnarealen gelangen nicht nur über die Blutbahn, sondern auch über den Atemtrakt in andere Körperregionen. Besonders bei einem geschwächtem Immunsystem kann dies Entzündungen der Atemwege begünstigen. Eine dauerhaft gestörte Mundflora gilt daher als möglicher Risikofaktor für wiederkehrende Atemwegsprobleme.
Zähne und Gesundheit in Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft ist der Körper besonders sensibel für Entzündungsreize. Hormonelle Veränderungen beeinflussen das Zahnfleisch und können bestehende Entzündungen verstärken. Unbehandelte Zahnprobleme stehen im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftskomplikationen. Aus ganzheitlicher Sicht ist eine stabile Mundgesundheit deshalb ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge, um unnötige Belastungen für Mutter und Kind zu vermeiden.
Schlechte Zähne: Auswirkung auf die Gesundheit der Psyche
Können Zähne die psychologische Gesundheit beeinträchtigen? Die Antwort lautet eindeutig „Ja“. Chronische Entzündungen und belastende Materialien im Mund wirken wie ein permanenter Stressor auf den Körper. Dieser Zustand kann Erschöpfung, innere Unruhe und mentale Belastung verstärken.

Was kann man selbst für gesunde Zähne tun?
Gesunde Zähne und Gesundheit hängen stark von der Eigeninitiative ab. Wer Entzündungen reduziert, entlastet den gesamten Organismus und stärkt seine Gesundheit.
Mundhygiene als Basis gesunder Zähne
Eine konsequente Mundhygiene ist die Grundlage für einwandfreie Zähne und deine Gesundheit. Sie hilft, Entzündungen zu vermeiden und den gesamten Körper zu entlasten. Am besten gehst du so vor:
Zahnbürste spätestens alle zwei Monate wechseln.
- Zweimal täglich gründlich Zähne putzen, ohne zu starken Druck.
- Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen.
- Die Zunge regelmäßig säubern, da sich dort viele Bakterien ansammeln.
- Zahnbürste spätestens alle zwei Monate wechseln.
Weitere Maßnahmen zur Förderung von Zähnen und Gesundheit
Neben der täglichen Pflege spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle, um Entzündungen zu reduzieren und den Körper zu entlasten.
- Warnsignale wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch oder empfindliche Zähne ernst nehmen.
- Entzündungsfördernde Einflüsse wie Zucker, Rauchen und dauerhaften Stress möglichst reduzieren.
- Auf eine entzündungsarme Ernährung und ausreichende Regeneration achten.
Wer bei der Zahngesundheit etwas Eigenverantwortung übernimmt, kann den Körper nachhaltig unterstützen.

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Wie kann der Zahnarzt helfen?
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt sind ein wichtiger Grundstein, um Zähne und Gesundheit langfristig zu erhalten. Dabei werden Zähne, Zahnfleisch und der Zahnhalteapparat überprüft, um frühe Veränderungen oder Entzündungen zu erkennen.
Eine professionelle Zahnreinigung ergänzt die tägliche Mundhygiene, indem hartnäckige Beläge und Bakterien entfernt werden, die zu Entzündungen führen können. So lassen sich Belastungen im Mund reduzieren, bevor sie den Körper insgesamt beeinflussen. Der Zahnarzt hilft damit, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Zahngesundheit als festen Bestandteil der allgemeinen Gesundheit zu stabilisieren.
Was ist biologische Zahnmedizin?
Die biologische Zahnmedizin erweitert den klassischen Blick auf Zähne und Gesundheit. Sie fragt nicht nur, ob ein Zahn funktional versorgt ist, sondern welche Auswirkungen zahnmedizinische Befunde auf den gesamten Körper haben. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Verständnis, bei dem Mundraum, Immunsystem und Stoffwechsel zusammengedacht werden.
Ursachen und Belastungen: Ein anderer Blick auf Zähne und Gesundheit
Während die klassische Zahnmedizin vor allem lokal behandelt, bezieht die biologische Zahnmedizin systemische Zusammenhänge mit ein. Sie prüft, ob zahnmedizinische Maßnahmen den Körper entlasten oder unbeabsichtigt zusätzlich fordern.
Begleitete Behandlung der Zähne statt isolierter Eingriffe
Die biologische Zahnmedizin arbeitet selten allein. Sie ist eingebettet in ein interdisziplinäres Vorgehen, bei dem zahnärztliche Maßnahmen und medizinische Begleitung aufeinander abgestimmt werden. Gerade bei umfangreicheren Eingriffen oder der Entfernung belastender Materialien ist es wichtig, den Körper ausreichend vorzubereiten.
Als Teil eines abgestimmten Gesamtkonzepts spielt es deshalb eine zentrale Rolle, den Körper zu entgiften und gleichzeitig zu stabilisieren. Gemeint ist die Unterstützung der körpereigenen Entlastungs- und Ausleitungsprozesse, damit freigesetzte Stoffe verarbeitet werden können und der Organismus nicht überfordert wird.
Ziel: Stabilität und Regulation von Zähnen und Gesundheit
Der Ansatz der biologischen Zahnmedizin zielt darauf ab, den Körper in seiner Regulationsfähigkeit zu stärken. Statt Symptome isoliert zu behandeln, wird darauf geachtet, dass zahnmedizinische Maßnahmen in ein Gesamtbild passen. So entsteht eine Behandlung, die nicht nur lokal wirkt, sondern den gesamten Organismus berücksichtigt. Biologische Zahnmedizin versteht sich damit als verbindendes Element zwischen Zahnmedizin und ganzheitlicher Medizin mit dem Ziel, Zähne und Gesundheit langfristig in Einklang zu bringen.
Zähne und Gesundheit ganzheitlich verstehen – jetzt aktiv werden
Zähne und Gesundheit gehören untrennbar zusammen. Wer den Zustand seiner Zähne ernst nimmt, kann wichtige Hinweise auf körperliche Belastungen erkennen und frühzeitig handeln. Bei Börner Lebenswerk steht der ganzheitliche Blick im Mittelpunkt. Eine fundierte Diagnostik hilft dabei, individuelle Zusammenhänge sichtbar zu machen und Gesundheit als vernetztes System zu verstehen. Buche jetzt dein Erstgespräch, um deine Situation ganzheitlich zu besprechen und zu klären, welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.

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