Illustration eines Darms beim Reizdarmsyndrom mit Mikroorganismen und neuronalen Verbindungen

Reizdarm-Syndrom verstehen und ganzheitlich behandeln

Was ist das Reizdarm-Syndrom?

Das Reizdarm-Syndrom ist eine funktionelle Störung des Darms. Die Beschwerden sind deutlich spürbar, doch in der klassischen Bildgebung oder bei einer Darmspiegelung zeigen sich keine strukturellen Schäden.Typisch sind anhaltende oder immer wiederkehrende Beschwerden über mehrere Monate hinweg. Die Diagnose wird gestellt, wenn andere Erkrankungen ausgeschlossen wurden, die ähnliche Symptome verursachen können.Wichtig ist dabei die Abgrenzung zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Bei diesen Erkrankungen lassen sich eindeutige Entzündungszeichen und Gewebeschäden nachweisen. Beim Reizdarm fehlen solche sichtbaren Veränderungen.Typisch ist zudem eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darms, sodass selbst normale Dehnungsreize als unangenehm oder schmerzhaft wahrgenommen werden

Wir gehen deinen Beschwerden auf den Grund.

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Medizinischer Leiter und Inhaber - Benjamin Börner

Das Reizdarm-Syndrom wirkt sich individuell unterschiedlich aus. Doch einige Beschwerden treten besonders häufig auf.

Typisch sind:

Ursachen des Reizdarm-Syndroms

Das Reizdarm-Syndrom entsteht selten aus nur einem einzigen Grund. Meist greifen mehrere Faktoren ineinander.

Störung des Mikrobioms

Ein zentrales Element ist das Mikrobiom, also die Gesamtheit der Darmbakterien. Gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken, spricht man von einer Dysbiose.

Mögliche Auslöser sind:

  • wiederholte Antibiotika-Einnahmen
  • einseitige oder stark verarbeitete Ernährung
  • chronischer Stress

Als Folge reagiert der Darm empfindlicher, Entzündungsprozesse nehmen zu und die Verdauung wird instabil.

Postinfektiöses Reizdarm-Syndrom

Manche Patienten entwickeln Beschwerden nach einem schweren Magen-Darm-Infekt. Auch wenn der Erreger längst verschwunden ist, bleibt der Darm gereizt. Die Schleimhaut kann verändert reagieren und das Nervensystem bleibt überempfindlich.

Frau sitzt auf einem Sofa und hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Bauch beim Reizdarmsyndrom

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Lebensmittel. Mehrheitlich handelt es sich nicht um klassische Allergien, sondern um funktionelle Unverträglichkeiten.

Häufige Auslöser sind:

  • Histaminreiche Speisen
  • Gluten oder Weizen ohne Zöliakie
  • Bestimmte Zuckerarten (sogenannte FODMAPs), die im Darm stark vergoren werden

Der Darm verhält sich überempfindlich. Schon normale Portionsgrößen können Blähungen, Schmerzen oder Durchfall auslösen.

Leaky Gut

Sind diese Verbindungen gelockert, wird die Darmwand durchlässiger. Medizinisch spricht man von einer erhöhten intestinalen Permeabilität. Dadurch können Bestandteile aus dem Darminhalt leichter ins Gewebe übertreten.

Die Folge:

  • Das Immunsystem wird aktiviert
  • Entzündungsprozesse nehmen zu
  • Schmerzrezeptoren reagieren empfindlicher

So kann eine gestörte Darmbarriere Beschwerden verstärken oder den Reizzustand des Darms chronisch aufrechterhalten.

Psychischer Stress

Dauerstress aktiviert die Stressachse und beeinflusst direkt die Darmbewegung sowie die Schmerzverarbeitung. Der Darm wird sensibler, reagiert schneller mit Krämpfen oder Durchfall. Die Verbindung zwischen Nervensystem und Verdauung ist hier entscheidend.

Benjamin Börner - Börner Lebenswerk | Zentrum für integrative Medizin

Warum Börner Lebenswerk?

Ursachenforschung

Wir gehen der Wurzel deiner Beschwerden auf den Grund, um nachhaltige und wirksame Behandlungswege zu eröffnen.

Genaue Diagnostik

Mit modernsten Methoden und einem ganzheitlichen Ansatz analysieren wir dein Beschwerdebild präzise und umfassend.

Individuelles Behandlungskonzept

Wir bieten auf dich abgestimmte Therapien, die deine Gesundheit nachhaltig fördern und zur Regeneration beitragen.

Benjamin Börner - Börner Lebenswerk | Zentrum für integrative Medizin

Der integrative Therapieansatz beim Reizdarm-Syndrom

Die Behandlung des Reizdarm-Syndroms setzt an mehreren Ebenen gleichzeitig an. Ziel ist es, Entzündungsprozesse zu reduzieren, das Mikrobiom zu stabilisieren, die Darmbarriere zu regenerieren und das Nervensystem zu regulieren.

Bleiben zugrunde liegende Dysbalancen über Jahre bestehen, können sie sich stabilisieren und Beschwerden chronifizieren.

Zentrale Bausteine der Therapie sind:

  • Mukosaprotektion, also die Versorgung mit Nährstoffen, die die Darmschleimhaut unterstützen und die Barrierefunktion stabilisieren
  • Regulierung des Nervensystems durch Stressmanagement und gezielte Arbeit an der Darm-Hirn-Achse

So entsteht ein integrativer Therapieansatz, der nicht nur Symptome dämpft, sondern an den zugrunde liegenden Mechanismen ansetzt.

Benjamin Börner - Börner Lebenswerk | Zentrum für integrative Medizin

FAQ

Wir befinden uns in einer Zeit, in der es einen Wandel im Gesundheitssystem benötigt. Da wir mit unserem Behandlungskonzept Vorreiter einer neuen Ära der Medizin sind, sind unsere Leistungen vom System der Krankenkassen nicht erstattungsfähig. Weitere Informationen dazu findest du hier.
Lokal verankert, global erreichbar – unsere Therapie ist für alle zugänglich. Egal, ob du aus der Region Tübingen kommst oder von weiter her – sogar über die Landesgrenzen hinaus: Wir finden gemeinsam eine passende Lösung. Für eine nachhaltige und wirksame Therapie solltest du dir im Schnitt 10–12 Wochen (etwa 2–3 Monate) Zeit nehmen, um regelmäßig teilnehmen zu können. Denn nur durch diese Kontinuität ist ein sinnvoller Verlauf möglich. Die Erfolge lassen sich sonst nicht in der gleichen Weise erzielen wie hier vor Ort.
Da jeder Mensch anders auf Therapien reagieren kann, lässt sich das im Vorfeld nicht sagen. Weitere Informationen dazu findest du hier.

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