Schuppenflechte endlich verstehen und richtig behandeln
In Deutschland leiden rund zwei bis drei Prozent der Bevölkerung unter Schuppenflechte. Die Betroffenen haben trockene, juckende Hautstellen an unterschiedlichen Stellen des Körpers, die normalerweise immer wieder auftreten. Das liegt daran, dass Psoriasis kein oberflächliches Hautproblem ist, sondern Ausdruck einer Fehlregulation im Immunsystem. Genau hier setzt ein ganzheitlicher Ansatz an. Statt nur die Symptome zu behandeln, geht es darum, die Ursachen im Körper zu verstehen und gezielt anzugehen.
Was ist Schuppenflechte?
Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine chronische Erkrankung, genauer gesagt eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung. Dabei greift dein Immunsystem die eigenen Hautzellen an. So entsteht eine dauerhafte Entzündung, die den natürlichen Erneuerungsprozess der Haut massiv beschleunigt.
Normalerweise braucht deine Haut etwa 28 Tage, um sich zu erneuern. Bei Schuppenflechte geschieht das in nur 3 bis 4 Tagen. Als Folge lagern sich unreife Hautzellen an der Oberfläche ab und bilden die typischen schuppigen Hautstellen.
Wichtig: Schuppenflechte ist nicht ansteckend. Sie entsteht nicht durch Bakterien oder Viren, sondern durch eine Fehlsteuerung im Körper selbst.
Typische Psoriasis Symptome erkennen
Die Schuppenflechte Symptome zeigen sich meist klar und deutlich auf der Haut. Anfangs wird die Krankheit deshalb oft mit trockener Haut oder Ekzemen verwechselt.
Typisch für Psoriasis sind:
- Gerötete, scharf abgegrenzte Hautstellen
- Silbrig-weiße Schuppen
- Starker Juckreiz
- Trockene, rissige Haut
Diese Hautveränderungen werden auch als Plaques bezeichnet. Sie entstehen durch die schnelle Zellneubildung und die gestörte Hautbarriere. Im Alltag kann das sehr belastend sein, denn der Juckreiz stört den Schlaf. Die sichtbaren Hautveränderungen führen zu Unsicherheit. Oft reagiert die Haut obendrein empfindlich auf Reibung oder Pflegeprodukte.

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Wenn Gelenke betroffen sind: Arthritis bei Schuppenflechte
Bei vielen Betroffenen bleibt die Psoriasis nicht auf die Haut beschränkt. Etwa 20 % bis 30 % entwickeln zusätzlich eine sogenannte Arthritis Schuppenflechte, auch Psoriasis-Arthritis genannt. Dabei greift die Entzündung die Gelenke an. Typische Beschwerden sind Schmerzen in Fingern oder Zehen, geschwollene Gelenke, Morgensteifigkeit sowie eingeschränkte Beweglichkeit. Bleibt diese Form unbehandelt, kann es zu dauerhaften Schäden kommen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig hinzuschauen und einzugreifen
Wo tritt Schuppenflechte am häufigsten auf?
Schuppenflechte kann grundsätzlich den gesamten Körper betreffen. Es gibt jedoch typische Stellen, wo sie besonders häufig auftritt. Dazu gehören:
- Schuppenflechte im Gesicht
- Schuppenflechte auf der Kopfhaut
- Schuppenflechte an den Ellenbogen
- Schuppenflechte an der Hand
- Schuppenflechte am Fuß
Welche Formen der Psoriasis gibt es?
Schuppenflechte existiert in verschiedenen Formen, die sich im Erscheinungsbild unterscheiden. Folgende Arten sind am verbreitetsten:
- Psoriasis vulgaris: häufigste Form mit typischen Plaques
- Psoriasis guttata: kleine, punktförmige Flecken, oft nach Infekten
- Psoriasis inversa: in Hautfalten, meist ohne starke Schuppung
- Schuppenflechte am Nagel: Verfärbungen, Dellen oder Ablösung des Nagels
Diese Formen können einzeln oder kombiniert auftreten. Deshalb sieht Psoriasis bei jedem Menschen etwas anders aus.
Begleiterkrankungen und systemische Auswirkungen
Schuppenflechte betrifft nicht nur die Haut, sondern beeinflusst den gesamten Körper. Viele Betroffene berichten über anhaltende Müdigkeit, schnelle Erschöpfung und eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig laufen im Körper oft stille Entzündungsprozesse ab, die langfristig weitere Probleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen begünstigen. Genau deshalb reicht es nicht aus, nur die Haut zu behandeln. Entscheidend ist, die tieferliegenden Prozesse im Körper zu verstehen und gezielt anzugehen.

Schuppenflechte Ursachen: Warum das Immunsystem die Haut angreift
Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine Autoimmunreaktion. Bei der Entstehung spielen unter anderem genetische Veranlagungen eine Rolle. Sie entscheiden jedoch nicht allein darüber, ob die Erkrankung ausbricht oder nicht. Erst im Zusammenspiel mit äußeren und inneren Faktoren entwickelt sich die Schuppenflechte.
Die Rolle der Darm-Hirn-Verbindung
Ein großer Teil deines Immunsystems sitzt im Darm. Deshalb spielt die Darm-Hirn-Achse eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Schuppenflechte. Der Darm steht in ständigem Austausch mit deinem Nervensystem. Stress, emotionale Belastung oder innere Anspannung wirken direkt auf die Darmfunktion. Gleichzeitig beeinflusst der Darm, wie stark dein Immunsystem reagiert. Ist dieses System gestört, kann es zu einer Fehlsteuerung kommen. Das Immunsystem reagiert über, Entzündungen nehmen zu und die Haut wird zum sichtbaren Ausdruck dieses Ungleichgewichts.
Zusammenhang von Psoriasis und Darmflora
Ein wichtiger Faktor ist der sogenannte Leaky Gut. Dabei wird die Darmschleimhaut durchlässig. Normalerweise wirkt sie wie ein Schutzfilter. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, können unverdaute Nahrungsbestandteile, Toxine oder Bakterienbestandteile in den Blutkreislauf gelangen. Das Immunsystem erkennt diese Stoffe als Bedrohung und reagiert mit Entzündung. Gleichzeitig führt eine gestörte Darmflora dazu, dass schützende Bakterien fehlen und entzündungsfördernde Prozesse zunehmen. Diese dauerhafte Aktivierung des Immunsystems kann sich unter anderem in Form von Schuppenflechte auf der Haut zeigen.
Stille Entzündungen als unterschätzter Treiber
Viele Prozesse laufen im Körper unbemerkt ab. Man spricht hier von Silent Inflammation. Diese Entzündungen verursachen keine akuten Schmerzen, belasten den Körper aber dauerhaft. Sie halten das Immunsystem in einem permanenten Alarmzustand.
Schuppenflechte Auslöser: Diese Trigger können Schübe verstärken
Schuppenflechte verläuft typischerweise in Schüben. Das bedeutet, Phasen mit wenig Beschwerden wechseln sich mit deutlichen Verschlechterungen ab. Häufig sind es bestimmte Auslöser, die einen neuen Schub aktivieren oder bestehende Symptome verstärken.
Zu den häufigsten Triggern gehören:
- Stress: Emotionaler oder körperlicher Stress bringt das Immunsystem aus dem Gleichgewicht und kann Entzündungen verstärken.
- Infektionen: Vor allem bakterielle Infekte, zum Beispiel mit Streptokokken, gelten als typische Auslöser.
- Medikamente: Bestimmte Wirkstoffe können die Symptome verschlechtern oder erstmals auslösen.
- Hormonelle Veränderungen: Phasen wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre beeinflussen das Immunsystem.
- Hautreizungen: Verletzungen, Reibung oder auch Sonnenbrand können neue Schuppenflechte-Hautstellen hervorrufen.
- Ernährung und Lebensstil: Alkohol, stark verarbeitete Lebensmittel oder Übergewicht fördern entzündliche Prozesse im Körper.
Diese Auslöser wirken individuell unterschiedlich. Was bei einer Person einen Schub auslöst, kann bei einer anderen ohne Wirkung bleiben.
Ganzheitliche Diagnostik bei Schuppenflechte
Unsere Diagnostik bezweckt, die individuellen Auslöser deiner Schuppenflechte sichtbar zu machen. Es wird gezielt nach den zugrunde liegenden Störungen gesucht, durch:
- Stuhlanalyse und Mikrobiom-Check: Diese zeigen, wie deine Darmflora zusammengesetzt ist und ob ein Ungleichgewicht vorliegt.
- Leaky-Gut-Marker: geben Hinweise, ob deine Darmschleimhaut durchlässig ist.
- Vollblutanalyse auf Mikronährstoffmangel: zur Feststellung, ob deinem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen.
- Schwermetall- und Toxintest: Ist dein Körper durch Umweltgifte oder Schwermetalle belastet?
Diese detaillierte Diagnostik bildet die Grundlage für eine individuelle Therapie.
Schuppenflechte behandeln: Möglichkeiten der klassischen Therapie
In der klassischen Medizin zielt die Behandlung darauf ab, Entzündungen zu reduzieren und die Haut zu beruhigen. Je nach Schweregrad kommen unterschiedliche Maßnahmen zum Einsatz, wie:
- Schuppenflechte Cremes: Schuppenflechte Salben werden direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und sollen Schuppen lösen, Entzündungen hemmen und die Hautbarriere stabilisieren.
- Kortison und Vitamin-D-Präparate: Diese bremsen die Entzündungsreaktion und verlangsamen die übermäßige Zellteilung der Haut.
- Lichttherapie: UV-Strahlung kann entzündliche Prozesse reduzieren und das Hautbild verbessern.
- Systemische Medikamente: Bei stärkeren Verläufen kommen Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem unterdrücken und so die Entzündung eindämmen.
Die meisten dieser Therapien berücksichtigen allerdings die eigentlichen Ursachen, wie Störungen im Darm oder chronische Entzündungen, nicht.
Warum Börner Lebenswerk?
Ganzheitlicher Therapieansatz im Börner Lebenswerk
Bei uns steht die nachhaltige Regulation des Körpers im Fokus. Ziel ist es, die Auslöser der Schuppenflechte zu identifizieren und gezielt zu behandeln.
Darm und Ernährung als therapeutische Grundlage
Ein zentraler Baustein ist die Darmsanierung. Durch den Aufbau einer gesunden Darmflora wird das Immunsystem stabilisiert und entzündliche Prozesse können reduziert werden. Ergänzend setzt die Ernährungsmedizin an. Eine entzündungshemmende Ernährung entlastet den Körper und hilft dir, individuelle Trigger zu erkennen und gezielt zu vermeiden.
Mikronährstoffe gezielt ausgleichen und auffüllen
Die orthomolekulare Medizin unterstützt den Körper dabei, Defizite gezielt zu beheben. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente helfen bei der Regulierung deines Immunsystems. Bei ausgeprägten Mängeln kann eine Infusionstherapie sinnvoll sein. Sie ermöglicht eine schnelle und direkte Versorgung und unterstützt den Körper in belastenden Phasen besonders effektiv.
Entlastung und Zellregeneration fördern
Wenn dein Körper durch Umweltgifte belastet ist, kann eine Schwermetallausleitung helfen, diese Belastung zu reduzieren und das System zu entlasten. Zusätzlich kommt auch gerne das IHHT zum Einsatz. Dieses Zelltraining verbessert die Funktion der Mitochondrien und unterstützt die Energieproduktion sowie die Regeneration auf Zellebene.
Was du selbst bei Schuppenflechte tun kannst
Du kannst aktiv dazu beitragen, deine Beschwerden zu verbessern und Schübe zu reduzieren.
Wichtige Maßnahmen sind:
- Eigene Trigger erkennen: Beobachte genau, was deine Symptome verschlechtert, und passe deinen Alltag entsprechend an.
- Hautpflege: Verwende rückfettende und reizfreie Produkte, um die Hautbarriere zu stärken.
- Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Meditation oder Spaziergänge helfen, dein Nervensystem zu beruhigen.
- Ernährung: Setze auf eine entzündungsarme, nährstoffreiche Ernährung.
- Bewegung: Regelmäßige Aktivität unterstützt dein Immunsystem und deinen Stoffwechsel.
Dein nächster Schritt: Schuppenflechte ganzheitlich behandeln
Wenn du deine Psoriasis langfristig verbessern möchtest, musst du die individuellen Ursachen gezielt angehen. Genau dabei unterstützt dich das Team von Börner Lebenswerk.
Vereinbare jetzt dein Erstgespräch und finde heraus, welche individuellen Faktoren hinter deinen Beschwerden stecken und wie eine ganzheitliche Therapie für dich aussehen kann.
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